Endokrinologie von A bis Z
Adipositas
  • Hormonelle Abklärung, d.h. Ausschluß von hormonellen Störungen als Ursache des Übergewichts
  • Bodycomposition, Bestimmung der "stoffwechselaktiven Zellmasse"
  • Spirometrie zur Ermittlung des Ruheumsatzes, der stoffwechselaktiven Zellmasse und damit des individuellen Energiebedarfs. Spiroergometrie zu Bestimmung der optimalen körperlichen Belastung
  • Erfassung von Risikofaktoren bezüglich Gefäßverkalkungen mit Hilfe verschiedener Risiko-Scores
  • Individuelle Ernährungsberatung in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Ernährungswissenschaften in unserem Haus


 

"Anti Aging"
 

Bluthochdruck

 

Body
composition
  • Messung der Körperzusammensetzung durch eine Untersuchung mit sehr niedriger Strahlendosis (DEXA). Dadurch ist eine Unterteilung in Fettmasse, Knochenmasse und fettfreie Masse bzw. die Berechnung der stoffwechselaktiven Masse möglich.

    Die in unserer Praxis verwendete Methode ist weltweit als Referenz-Standard anerkannt und vermeidet die Fehler, die insbesondere bei Fettwaagen und Hautdickenmessungen eine Rolle spielen. Die Strahlenbelastung liegt noch deutlich unterhalb der einer Knochendichtemessung. Literatur dazu ... (WordFile, 29 KB).
    Ein Beispiel zu einer Verlaufsmessung...


 

Calcium-
stoffwechsel-störungen
  • 1. zu hohes Calcium im Blut
    kann unter anderem durch eine Überfunktion der Nebenschilddrüsen bedingt sein.
    Die Diagnose wird durch eine Hormonbestimmung im Blut gestellt.
  • 2. zu niedriges Calcium im Blut
    kann die Ursache von Tetanien oder Muskelkrämpfen sein und eine mögliche unerwünschte Folge nach Schilddrüsenoperation. Nach entsprechender Diagnostik kann eine Behandlung mit Vitamin D-Hormon hilfreich sein. Langfristig kann sich eine Osteoporose entwickeln.


 

Diabetes
mellitus
 

Energie-verbrauch
  • Ermittlung des Energieverbrauchs in kcal/24h mittels Spirometrie. Dies entspricht dem Ruheumsatz. Der Kalorienverbrauch unter Bewegung wird spiroergometrisch bestimmt. Die Untersuchung bildet zusammen mit der Messung der Körperzusammensetzung eine wesentliche Grundlage für unsere Beratung in Fragen der Ernährung und richtigen Bewegung.


 

Störungen des Fettstoff-wechsels
  • Diagnostik und Therapie von Fettstoffwechselstörungen. Dabei werden besonders auch häufig damit verbundene Stoffwechselstörungen berücksichtigt (Hyperinsulinismusmetabolisches Syndrom).


 

Haarverlust
  • kann hormonelle Ursachen haben. Dabei ist an erster Stelle eine Überfunktion der Schilddrüse zu nennen, aber auch eine Vermehrung der männlichen Hormone bei Frauen sowie ein Eisen- oder Calciummangel.
    Eine ensprechende Diagnostik erfordert eine anschließende individuelle Beratung, insbesondere unter Berücksichtigung der immer wieder entstehenden Ängste der betroffenen Patientinnen vor einem Fortschreiten der Problematik.


 

Hirsutismus
  • ist eine Vermehrung der Körperbehaarung bei Frauen. Die hormonelle Abklärung erfolgt über eine Messung der männlichen Hormone im Blut. Als Ursache kommen unter anderem eine vermehrte Wirksamkeit der männlichen Hormone oder Verminderung der weiblichen Hormone bei Frauen in Frage.




Hormon-diagnostik ambulant
  • Fast alle Hormontests können bei uns ambulant durchgeführt werden, wie z.B. Tests zur Überprüfung der Funktion der Hypophyse, der Nebennieren, der sogenannte Zuckerbelastungstest über fünf Stunden mit Hormonbestimmung bei Verdacht auf Unterzuckerungen, Hormontests bei Kinderwunsch.
  • Die Untersuchung der Hormone erfolgt größtenteils in unserem eigenen Labor, in dem wir nicht nur durch Erbringung der gesetzlich geforderten Qualitätskontrollen, eine gleichbleibend hohe Qualität erreichen:
    Ganz besonders wichtig ist, dass auch die Interpretation und Besprechung der Hormonuntersuchung durch einen erfahrenen Endokrinologen erfolgt. Mehr zu den Hormonen hier ...





Hypoglykämie



Hypophysen-erkrankungen
  • können vielfältige Symptome auslösen, da mehrere hormonproduzierende Organe über die Hormone der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gesteuert werden. Dazu zählen unter anderem die Schilddrüse, die Eierstöcke bzw. Hoden und die Nebennieren. Sowohl eine Überproduktion als auch ein Mangel an Hormonen ist möglich. Die Bestimmung der entsprechenden Hormone im Blut sowie auch ggf. notwendige Hormontests führen wir ambulant durch. Bisweilen ist es erforderlich, die Hypophyse kurzzeitig zur Mehrarbeit zu stimulieren, um die Belastungsreserve dieses Organs zu untersuchen. Für diese Tests ist ein stationärer Aufenthalt nicht erforderlich, aber umso mehr eine Besprechung der Ergebnisse und Konsequenzen mit dem Endokrinologen.


 

Kinderwunsch
  • Bei unerfülltem Kinderwunsch kann die komplette Hormondiagnostik bei Frau und Mann durchgeführt werden. Sie umfasst eine Untersuchung der Schilddrüse sowie eine Untersuchung der Sexualhormone einschließlich der Hormone der Hypophyse.
    Der Diagnostik folgt immer eine individuelle Beratung der Patienten, auf Wunsch auch mit dem Partner zusammen.
    Dabei kommt es auch auf eine gute Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen an (Gynäkologie, Urologie).

 

Klimakterische Beschwerden
der Frau
  • stellen ein häufiges Problem dar. Dabei sind über das Östrogendefizit hinausgehende Hormonstörungen auszuschließen. Nach eingehender Beratung werden Hormonersatzpräparate bedarfsgerecht verordnet, auch unter Berücksichtigung des gynäkologischen Befundes. Östrogene werden seit einiger Zeit intensiv im Rahmen der verschiedenen "anti-Aging"-Konzepte diskutiert.


 

Klimakterium
des Mannes
  • Analog zum Klimakterium der Frau kann es auch beim Mann zu entsprechenden Beschwerden wie Nachlassen der Muskelkraft, der Libido, Erschöpfung, vermehrtem Schwitzen, Schlafstörungen und Osteoporose kommen.
    Besonders in der letzten Zeit hat es sich eingebürgert, dass auf diesem speziell endokrinologischen Gebiet eine Menge "Diagnostik und Therapie" in Unkenntnis der endokrinologischen Zusammenhänge durchgeführt wird.
    Durch entsprechende Hormonuntersuchungen können Hormondefizite aufgedeckt und entsprechend behandelt werden Im Rahmen der Diskussion um anti-Aging-Konzepte sind die männlichen Hormone seit einiger Zeit stärker ins Licht der Öffentlichkeit geraten
    .
  • Wenn Sie zu diesem Problem Fragen haben, rufen Sie uns an, schauen Sie bei uns vorbei oder schicken Sie uns eine e-mail. Wir nehmen uns gerne die Zeit, Sie auch bezüglich der durch unsere Untersuchung und Behandlung entstehenden Kosten zu beraten.

 

Messung der Knochendichte
  • führen wir mit der DEXA-Methode durch. Dies ist eine Röntgenuntersuchung mit sehr niedriger Strahlendosis und die einzige Meßmethode, die eine ausreichend genaue Verlaufsbeurteilung der Knochendichte erlaubt. Die Strahlenbelastung liegt etwa bei dem 100stel einer Knochendichtemessung mit der Computertomographie.
    Der Kalksalzgehalt des Knochens wird im Bereich der Lendenwirbelsäule und / oder des Oberschenkelhalses gemessen. Andere Stellen des Skeletts sind bisher nicht mit entsprechenden wissenschaftlichen Daten hinterlegt. Wichtig ist die Verwendung vernünftiger Normbereiche zur Einteilung in verschiedene Schweregrade der Osteoporose.
    Wichtig: Die Knochendichtemessung allein reicht zur Diagnosestellung einer Osteoporose nicht aus. Eine Differentialdiagnostik muss so genannte sekundäre Ursachen für eine Verminderung der Knochendichte ausschließen!

 

Knochen-stoffwechsel
  • Liegt eine niedrige Knochendichte oder eine Osteoporose vor, so können Parameter des Knochenstoffwechsels im Blut und Urin gemessen werden. Diese geben Aufschluss über die Aktivität der knochenanbauenden und knochenabbauenden Zellen. Entsprechend den Ergebnissen kann eine differenzierte medikamentöse Behandlung erfolgen.


 

Melatonin
  • In der Zirbeldrüse gebildetes Hormon, welches unter anderem den Schlaf-/Wachrhythmus beeinflusst. Im Rahmen der "anti-Aging"-Strategien wird Melatonin als Medikament diskutiert. Messungen des Melatoninspiegels sind wegen des Tagesverlaufs normalerweise nicht sinnvoll. Bisher gibt es keine vernünftigen Daten, die positive Effekte in der Tumortherapie oder als Vorsorge für ernste Erkrankungen belegen würden.


 

Nebennieren-erkrankungen
  • In den Nebennieren wird außer anderen Hormonen das lebensnotwendige Cortisol produziert. Sowohl Mangelzustände als auch Überproduktion an Nebennierenhormonen kommen vor.
    Mangelzustände können zu verstärkter Müdigkeit und Schwäche, niedrigem Blutdruck, Unterzuckerung und Hautveränderungen führen.
    Eine Überproduktion des Cortisols führt ebenso wie langfristige Behandlung mit hochdosierten Cortisonpräparaten zu Wassereinlagerungen, Gewichtszunahme, Abbau der Muskulatur, Hautproblemen und verstärkter Infektanfälligkeit.
    Auch das im Rahmen von anti-Aging-Konzepten diskutierte DHEA wird in den Nebennieren produziert.


 

Osteoporose
  • Diagnosestellung mittels Anamnese, körperlichem Untersuchungsbefund, ggf. Röntgenaufnahmen und Knochendichtemessung mit der DEXA-Methode. Der Kalksalzgehalt des Knochens wird dabei über der Lendenwirbelsäule und im Bereich des Oberschenkelhalses gemessen.
    Zusätzlich erfolgt eine
    Untersuchung der Schilddrüse, des Nebenschilddrüsenhormons, des Testosterons beim Mann sowie andere Laborparameter, um eine stoffwechselbedingte Ursache der Osteoporose (sekundäre Osteoporose) auszuschließen.
    Durch die Messung der Hormone des Knochenstoffwechsels kann die Aktivität der Knochenzellen bestimmt werden. Außer den immer notwendigen Maßnahmen zur Bewegungstherapie und entsprechende Ernährung lassen sich hochwirksame Medikamente entsprechend den Ergebnissen der Knochenstoffwechselparameter zielgerichtet einsetzen.


 

Risikoanalyse
  • Durch körperliche Untersuchung, Ananmeseerhebung bezüglich Bewegung und Ernährungsgewohnheiten, Bestimmung der Körperzusammensetzung und eine gezielte Labordiagnostik lassen sich Risiken für Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall eingrenzen. Dabei wird durch eine exakte Dokumentation die Möglichkeit eröffnet, Ziele zur Verbesserung der Risikosituation festzulegen und zu erreichen.
 

Schilddrüsen-
erkrankungen
  • können in vielfältiger Weise Probleme bereiten. Einerseits kann es zu Funktionsstörungen wie Über- oder Unterfunktion kommen, andererseits zu strukturellen Veränderungen bis hin zu Knoten der Schilddrüse.
  • Funktionsstörungen werden über eine Bestimmung der Hormone im Blut erfasst, Veränderung der Struktur durch eine Ultraschalluntersuchung.
    Außerdem können schmerzhafte Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen die Ursache von Beschwerden oder Fehlfunktion sein.
  • Wir führen die komplette Schilddrüsendiagnostik einschließlich Schilddrüsenszintigraphie und farbkodierter Doppleruntersuchung durch.


 

Schilddrüsen-
szintigraphie
  • Untersuchung der Schilddrüse mit radioaktiv markiertem Technetium. Bei ausgesprochen geringer Strahlenbelastung zeigt diese Aufnahme, wie intensiv die Schilddrüse an welcher Stelle arbeitet.
    Das ist notwendig bei im Ultraschall nachgewiesenen Knoten der Schilddrüse und bei einem Teil der Funktionsstörungen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung lassen sich nur in Verbindung mit einem Ultraschallbefund richtig beurteilen. Wichtig ist hier, dass die Untersuchungen möglichst aus einer Hand kommen, um eine optimale Beratung der Patienten zu gewährleisten.


 

Tumore der endokrinen Organe
 

Unter-zuckerungen
  • können auch bei Nichtdiabetikern auftreten und sich durch Heißhunger, massive Kreislaufprobleme und Schweißausbrüche bemerkbar machen. Zur Klärung der Ursache werden verschiedene Hormonuntersuchungen, ein Zuckerbelastungstest über fünf Stunden mit gleichzeitier Bestimmung gegenregulatorischer Hormone und ggf. ein sogenannter Hungerversuch durchgeführt.




Wachtums-störungen
  • sind manchmal durch Hormonstörungen verursacht. Insbesondere das Wachstumshormon (Somatotropin) der Hypophyse spielt bei Heranwachsenden hier eine Rolle. Aber auch andere Probleme, wie Störungen im Schilddrüsen- oder Cortisonhaushalt, müssen abgeklärt werden.


 

Zyklus-störungen
  • können vielfältige Ursachen haben. Wir klären die hormonelle Seite ab. Dies beinhaltet eine Untersuchung der Schilddrüse sowie der Sexualhormone. Manchmal sind auch aufwendigere Hormontests erforderlich, die ambulant bei uns durchgeführt werden können.
    Nach der Diagnostik erfolgt eine individuelle endokrinologische Beratung der Patientinnen.


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