Wechseljahre des Mannes


Der Begriff der Wechseljahre ist bei Frauen seit vielen Jahren etabliert und akzeptiert.

Bei Männern lässt sich ein so rascher Abfall der Hormonproduktion (in diesem Fall des Testosterons) normalerweise nicht nachweisen. Trotzdem weiss man, dass beim Mann die Testosteronkonzentrationen im Laufe der Zeit bzw. im Alterungsprozess deutlich absinken. Die Unterschiede des Verlaufs erläutert die Grafik:

Es lässt sich deutlich erkennen, dass der Unterschied hauptsächlich in der Geschwindigkeit des Konzentrationsabfalls liegt. Hier spielt wahrscheinlich eine im Laufe der Zeit nachlassende Stimulationswirkung der Hypophyse eine Rolle.

Welche Beschwerden ?
In einer endokrinologischen Sprechstunde beklagen Männer folgende Beschwerden:

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Leistungsverlust
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Konzentrationsmangel
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Stimmungsschwankungen
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Libido- und Potenzstörungen
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Nachlassen der Muskelkraft
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Gewichtszunahme
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Schlafstörungen

Es wird klar, dass verschiedene körperliche Veränderungen, die sich teilweise durch jahrelange Verhaltensweisen, teilweise durch "Verschleißerscheinungen" vieler Organe ergeben, zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt mit familiären und sonstigen sozialen Veränderungen zusammenkommen (Trennungsproblematiken, berufliche Veränderungen usw.) Mehr zur Männergesundheit...

Die ärztliche Kunst liegt nun darin, herauszufinden, ob der in vielen Fällen nachweisbare Mangel an Testosteron beim einzelnen Patienten zu Beschwerden oder Problemen führt, die durch die Gabe bzw. den Ersatz von Testosteron verbessert werden können.
- Mehr zu diesem Thema... (PDF, ca 1 MB),
- Fallvorstellung als Vortrag zum Download (PDF, ca 190 KB)
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- Andropause-Seminar zum Download (PDF, ca 1500 KB),
- Vortrag zum Zusammenhang zwischen Erektionsstörungen und internistischen Erkrankungen (PDF, ca 1600 KB)

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